Eichhörnchen und Kaninchen in Wiesbaden

 

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Ins Gehege gehören natürlich auch Beschäftigungsmöglichkeiten. Ich habe hierfür die Abenteuerlandschaften Tade und Bosse für meine zwei Kaninchengruppen bestellt, seinerzeit für 120 und 150 Euro. Dafür bekommt man wirklich tolle Hasenburgen, die gern und oft genutzt werden, wie man hier sieht.

Die hier gezeigte Burg ist übrigens die kleine Version, die größere hat noch ein Stockwerk mehr und noch einen Kriechtunnel (diese hier zwar auch, ich habe ihn aber rausgenommen).

Da Kaninchen (manche) gern an Papier gehen, werden häufig die Tapeten in Mitleidenschaft gezogen. Hierfür ist es nützlich, diese irgendwie zu schützen. Am schönsten sieht es aus, durchsichtige Klarfolie zu nehmen, am besten feste PET-Folie von der Rolle, 50 cm hoch und ca 0,5mm dick. Man kann sie hinter die Fußleisten klemmen und zusätzlich mit Gegenständen (Regalen) oder auch mit Nägeln befestigen, sie ist in der Dicke aber selbststehend. An der Wand sieht man sie kaum und daher stört sie die Optik nicht so sehr wie zb Holzlatten oder -bretter.

Für Möbelbeißer empfiehlt sich das Anbringen von Kantleisten, zb aus Plastik, auch Kantenprofil genannt. Diese können auch mit doppelseitigem Klebeband oder Klebepads angebracht werden und verhindern das beliebte Möbelfressen. Diese Profile schützen auch Ecken an Wänden.

 

Futter

Dass Kaninchen kein Körnerfutter fressen sollten, weil es dick macht und satt, und so weniger Heu gefressen wird, sollte sich herumgesprochen haben. Am besten bekommen sie ad lib Heu, vorzugsweise in mehreren großen Raufen.

Aber auch Frischfutter in Form von Obst und Gemüse sollte nur sparsam gegeben werden. Ihre Vitamine bekommen Kaninchen über die Darmbakterien, von denen sie sich ernähren (das Heu ist eigentlich nicht das Futter der Kaninchen, sondern das Futter für ihre Zuchtbazillen, die die Kaninchen dann fressen). Den im Industrieobst und -gemüse enthaltenen Zucker brauchen die Kaninchen nicht. Sie mögen beides zwar gern, aber bitte nicht in Massen, sondern nur punktuell. Hauptnahrung ist und bleibt Heu. In der Natur fressen die Kaninchen auch eher weniger Obst und Gemüse! Biologisch gesehen sind es eben keine Fruchtfresser, sondern Bakterienfresser. Zuviel Frischfutter macht satt und verhindert die Aufnahme von Heu, das Kaninchen aber für den Zahnabrieb brauchen. Frisches Gras dagegen ist nicht mit Früchten gleichzusetzen und kann ad lib gegeben werden. Blätter dagegen sind wieder zu weich - daher sparsam.

Ich gebe meinen Kaninchen auch zusätzlich noch Sonnenblumenkerne oder Leinsamen, diese enthalten wichtige ungesättigte Fettsäuren. Allerdings auch nur in "Leckerli"-Mengen.

Äste und Zweige sind sehr beliebt und ungespritzt auch unbedenklich. 

Shazadi | webmaster@wanumbai.de